03.06.2020

Wirtschaftlich Aufbohren ohne Schwingungen

Rendering der Werkzeugfront. Der Bogenschliff ist roter Kreis um die Wendeschneidplatten dargestellt.
  • Rendering der Werkzeugfront. Der Bogenschliff ist roter Kreis um die Wendeschneidplatten dargestellt.
  • Ein Rendering des Aufbohrwerkzeugs mit Wendeschneidplatten, das eine halbe Bohrung bearbeitet.

Tiefe Bohrungen mit Wendeschneidplatten bearbeiten

Bei Aufbohrbearbeitungen mit großen Tiefen oder unter labilen Bearbeitungsbedingungen treten häufig Schwingungen auf. Diese Schwingungen verschlechtern die Bohrungsqualität und haben einen negativen Einfluss auf die Standzeit des Werkzeugs.

MAPAL Wendeschneidplatten mit Bogenschliff haben sich bewährt, um diese Schwingungen erfolgreich zu eliminieren. Speziell bei der Bearbeitung von Gussmaterialien werden sehr gute Ergebnisse erzielt. Die technischen Eigenschaften eines Bogenschliffs kombiniert MAPAL nun mit den wirtschaftlichen Vorteilen gepresster Schneidplatten. Das Ergebnis ist eine höchst wirtschaftliche Lösung für Aufbohrbearbeitungen mit auswechselbaren Schneiden.

Wendeschneidplatten mit Bogenschliff kommen beispielsweise bei Zylinderbohrungen, bei der Zerspanung von Kurbelwellenlagergassen, Hydraulikgehäusen oder auch Getrieben von Windkraftanlagen zum Einsatz. Der Bogenschliff legt sich im Bearbeitungsprozess an die Bohrungswand an und stützt das Werkzeug ab. Diese Stützfläche minimiert auftretende Schwingungen. Vergleichbar ist der Bogenschliff mit der Rundschlifffase eines Reibwerkzeugs.


Patricia Müller aus dem Team Corporate Communications bei MAPAL.

Kontakt

Patricia Müller Corporate Communications Patricia.Mueller@mapal.com Tel.: +49 7361 585 3552


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